Ein Twitter-Account und eine Facebook-Seite sind schnell umgesetzt.
Danach folgt oft Ratlosigkeit wie der neue Kanal genutzt werden soll
und woher die Follower und Fans kommen sollen.
Denn ein Grundsatz der Internet-Anfänge hat sich bis heute nicht geändert: Content is King! Ohne
Content entsteht keine Community. Und ohne Community bleiben die
erwünschten viralen Marketingeffekte auf der Strecke. Im Klartext: Dann
ist der Einsatz auf Twitter und Facebook verlorene Liebesmüh! Wenn Sie
Ernst machen möchten mit Social Media für Ihren touristischen Betrieb,
sollten Sie sich also vorher überlegen, was und wie Sie damit
eigentlich kommunizieren können – und können!
- Wie können Sie Social Media zur interaktiven Vermittlung Ihrer Unique Selling Proposition (USP) einsetzen?
- Oder: Wie kann Social Media den USP Ihres Hauses, Ihrer Destination, Ihrer Agentur oder Ihres Ausflugsziel transportieren?
Vom Begriff USP bzw. Alleinstellungsmerkmal ist im klassischen Marketing immer wieder die Rede. Denn
laut Theorien funktioniert nichts, wenn das Alleinstellungsmerkmal
nicht klar ist. Vielleicht fragen Sie sich bei diesem
Marketing-Ausdruck, wie Sie sich gegenüber vergleichbaren Anbietern
abgrenzen können. Es ist tatsächlich nicht leicht - wenn Sie den
Begriff beim Namen nehmen. Einfacher ist es, wenn Sie eine Liste mit
Argumenten erstellen, wieso Gäste, Besucher oder Kunden sich für Ihr
Angebot entscheiden (sollten).
Wie ich es machen würde
Wäre ich zum Beispiel Hoteliere, würde ich mit einem Brainstorming
aller positiven Argumente und Eigenschaften meines Hauses beginnen. Die
Gästebewertungen auf den bekannten Plattformen liefern dabei wertvolles
Feedback. Heranziehen würde ich zusätzlich die Rückmeldungen meiner
Stammgäste, die nicht online bewerten. Von besonderer Bedeutung sind
auch die Meinungen der wichtigsten Mitarbeiter.
Meine Liste würde dann Punkte enthalten, die für Gäste jetzt schon wirkliche Buchungsargumente sind – oder in Zukunft durch die richtige Vermittlung sein können! Und die kommuniziere ich dann natürlich auf meinen geplanten Social Media-Kanälen:
a) einerseits mit Content wie
- Fotos
- News
- Videos und
- Links
- Twitter-Meldungen
- Kommentare und
- Status-Updates
Ich hoffe, das Beispiel war verständlich genug. Für beide Bereiche gilt: Wenn sie in Einklang mit der grundsätzlichen Positionierung Ihres Betriebes bleiben, wird Ihre Social Media-Strategie langfristig aufgehen!
Ihre Meinung interessiert mich sehr - können Sie sich vorstellen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen?
Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, kontaktieren Sie mich bitte!
Wenn Sie noch Fragen haben: Kurze & knackige Antworten gibt es für Fans der passionPRlounge auf Facebook.
Über Ihr Feedback freut sich
Karin Schmollgruber
Wien, 29. Dezember 2009
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