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Auf der Suche
nach einer schönen Ferienwohnung am Wolfgangsee habe ich dieses Wochenende
unsäglich schlechte Webseiten gesehen. Aus einer der schönsten
Urlaubsregionen Österreichs scheinen gleichzeitig auch einige der schlechtesten
virtuellen „Auftritte“ zu kommen!
Um diesen
Sommer noch
Spätentschlossene und Ausflügler
von Ihrem Angebot zu überzeugen,
vermeiden Sie folgende
Fehler: * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
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Jetzt
neue Termine:
Web 2.0 -Workshop für
Touristiker am 9.10. in
Wien &
am 15.10.2009 in
Köln. Nützen Sie den Frühbucherbonus & sparen
Sie! Mehr
Infos>
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1)
Die Seite startet mit einer langsamen
Intro-Seite, die nichts mehr als ein geschöntes Foto oder eine
Fotocollage aufweist, einen Willkommens-Gruß und die Sprachauswahl. Merke: Der
„Skip-Button“ zum Überspringen ist vermutlich der meist geklickte Link im
Internet!
2) Noch schlimmer: Besucher werden mit einer
„flotten“ Melodie überrascht, die automatisch startet. Das ist
besonders peinlich, wenn sich der Interessent am Arbeitsplatz befindet. Zuhause
ist es auch nicht viele besser, wenn das schlafende Kind dadurch geweckt wird.
Oder der Partner wissen will, was man sich gerade anschaut.
3)
Informations-Texte sind entweder zu knapp oder müssen
mühsam erscrollt werden, weil es das Design nicht anders erlaubt. Der Besucher
bleibt also uninformiert.
4) Preisangaben befinden sich
nicht auf der Website, sondern im aktuellen Prospekt. Der muss herunter geladen
werden und ist natürlich nicht für Download optimiert (zu große Datenmengen).
Steigerung: Der Prospekt ist in mehrere Dateien aufgeteilt. Der Besucher darf
also rätseln, in welchem Teil sich die Preise verstecken.
5) Noch eine Steigerung: Sämtliche wichtigen
Infos über Sehenswürdigkeiten, Ausstattung, Services und Aktionen
werden nur in Form eines Downloads angeboten.
6) Auch
nicht besser: Wichtige Angaben wie Öffnungszeiten, Anfahrt,
Preise müssen erst gesucht bzw. „erklickt“ werden. Gerade bei Ausflugszielen und
Museen gehören diese Angaben auf jede Seite, bzw. sollten von jeder Seite
anklickbar sein. Eine Webseite soll keine Safari sein!
7)
Die Geographie-Kenntnisse der potenziellen Besucher
werden überschätzt. Zwar werden die Gegend und deren Vorzüge beschreiben, aber
nicht an, wo man konkret (Land & Himmelsrichtung) zu finden ist.
8) Die Kontaktadresse versteckt sich
in winzigen Lettern ganz unten auf der Website oder gar nur auf einer einzigen
Seite. Noch schlimmer, wenn die Adresse nur als Bild abgespeichert wurde.
Top-Ärgernis: statt Kontaktadresse nur ein Formular zum Ausfüllen.
Über
veraltete Angaben, überholte Prospekte, nichts sagende Bilder will ich gar nicht
erst reden…
Übrigens, in
meinem Individual-Workshop geht es nicht nur um Web
2.0. Schon vor dem Termin analysiere ich Ihre Webseite, damit wir auch
klassische Web 1.0-Fehlerchen angehen. Mehr Infos über dieses
Angebot (im Sommer nur in Wien, ab Mitte September auch österreichweit) finden
Sie hier>
Das war es für heute.
Ich hoffe, es war wieder etwas für Sie dabei. Wenn Sie noch Beratung oder eine
Schulung brauchen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.
Auch Ihre Fragen oder Kommentare in meinem Weblog sind natürlich
willkommen. Alle bisherigen Ausgaben vom 5-Minuten-Impuls finden Sie hier>
Karin
Schmollgruber Wien, 6. Juli 2009 |
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